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SVWL

Multikanalstrategie berücksichtigt neue digitale Möglichkeiten

Einfaches digital erledigen – Komplexes persönlich beraten
Multikanalstrategie berücksichtigt neue digitale Möglichkeiten

Einfaches digital erledigen – Komplexes persönlich beraten

Die Digitalisierung verändert die Finanz­branche. Auch die Sparkassen in Westfalen-Lippe sind gefordert, sich anzupassen: Bis Ende 2020 soll jedes Institut eine Onlinebanking-Quote von mindestens 50 Prozent ausweisen, die Quote der aktiven Online-Kunden soll mindestens 90 Prozent erreichen und die Quote der über das ePostfach bereit­gestellten Auszüge soll im Schnitt auf 35 Prozent ansteigen. Dafür hat der Obleute-Ausschuss Ende September 2018 geworben. Der Obleute-Ausschuss ist das übergeordnete Meinungs­bildungs­gremium der westfälisch-lippischen Sparkassen­vorstände.

Mit den Aktivitäten der „Fortschreibung der Multi­kanal­strategie unter Berück­sichtigung der Digitalisierung“, in der die neuen Zielgrößen erarbeitet worden sind, stellt der Sparkassen­verband Westfalen-Lippe (SVWL) seinen Mitglieds­instituten einen Instrumenten­baukasten zur Verfügung.

Dieser ermöglicht es den Sparkassen zu bestimmen, wo sie mit Blick auf den eigenen Umsetzungs­grad der von der Sparkassen-Finanz­gruppe angebotenen Lösungen im Multikanal­vertrieb stehen. Die Institute erkennen, welcher Handlungs­bedarf sich für sie ergibt. Sie erhalten einen auf ihr Haus zugeschnittenen Handlungs­fahrplan. Aus diesem geht hervor, mit welchen Maßnahmen sich die gegenwärtige Positionierung der Sparkasse verbessern lässt.

Die Systematik dieses Werkzeugs entspricht der bereits etablierten Logik aus den Folge­aktivitäten des SVWL-Projekts Demografie. Es bindet relevante Entscheider innerhalb einer Sparkasse frühzeitig in den durch die Digitalisierung angestoßenen Veränderungs­prozess ein. Darüber hinaus ermöglicht es den Instituten, strukturiert und ressourcen­schonend vorzugehen.

Zum Hintergrund: Bereits seit dem Jahr 2014 unterstützt der Verband seine Mitglieds­institute durch die Instrumente der Folge­aktivitäten des SVWL-Projekts „Demografie“ in den Handlungs­feldern Wachstum, Effizienz, Multikanal und Personal.

Zusammen mit Sparkassen hatte der Vorstände-Aktivitätenkreis „Qualität im Multikanal – Aktivierung Online“ die SVWL-Multikanal­strategie erarbeitet. Der Fach­ausschuss Markt/Vertrieb hatte Anfang 2018 empfohlen, die SVWL-Multikanal­strategie unter Berück­sichtigung der Digitalisierung fortzuschreiben.

Gemeinsam mit den Sparkassen Burbach-Neunkirchen, HagenHerdecke, Siegen, Vest Recklinghausen und Westmünsterland hat das Kompetenz-Center Markt/Vertrieb daraufhin Themen identifiziert, die von den Instituten mit Blick auf die Multikanalstrategie anzu­gehen sind. Eines dieser Themen ist beispiels­weise die „Nutzung digitaler Kommunikation“. Jedem Thema lassen sich Maßnahmen zuordnen, im gewählten Beispiel etwa „sichere E-Mails aktiv anbieten“ und „den Kunden auf Basis seiner Kanal­affinität ansprechen“. Zu jeder Maßnahme lassen sich geeignete Angebote und bereits bestehende Lösungen aus der Sparkassen-Finanzgruppe finden.

Der Fachausschuss Markt/Vertrieb hat Ende August 2018 die Ergebnisse der Fort­schreibung bestätigt und Workshops zur Bearbeitung der im Projekt identifizierten Themen empfohlen. Diese Work­shops finden seit Anfang 2019 statt.