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ENGAGEMENT

Picasso-Museum ist das kulturelle Aushängeschild der Sparkassen
ENGAGEMENT

Picasso-Museum ist das
kulturelle Aushängeschild der Sparkassen

Das Kunstmuseum Pablo Picasso hat in den fast 20 Jahren seit seiner Gründung schon viele prominente Gäste angelockt. Einen besonders namhaften Neu­zugang verzeichnete Mitte 2018 das Kuratorium des Museums: Olivier Widmaier Picasso, Enkelsohn des bedeutenden Künstlers, unterstützt das Gremium nun als sachkundiger Experte. Widmaier Picasso hat sich als Filmproduzent, Fernseh­moderator und Buchautor international einen Namen gemacht. Vom französischen Staat wurde er bereits mehrfach geehrt.

Picassos Enkel engagiert sich im Kuratorium

Das Kunstmuseum Pablo Picasso hat in den fast 20 Jahren seit seiner Gründung schon viele prominente Gäste angelockt. Einen besonders namhaften Neuzugang verzeichnete Mitte 2018 das Kuratorium des Museums: Olivier Widmaier Picasso, Enkelsohn des bedeutenden Künstlers, unterstützt das Gremium nun als sachkundiger Experte. Widmaier Picasso hat sich als Filmproduzent, Fernsehmoderator und Buchautor international einen Namen gemacht. Vom französischen Staat wurde er bereits mehrfach geehrt.

„Mit Olivier Widmaier Picasso unterstützt uns eines der charismatischsten Mitglieder der Picasso-Familie“, betonte Museumsleiter Prof. Dr. Markus Müller. „Olivier ist ein Mensch der Kommunikation, der in weiten Kreisen der französischen Kulturwelt über großes Ansehen und ein mindestens ebenso großes Netzwerk verfügt.“ Auch Prof. Dr. Liane Buchholz, Präsidentin des Sparkassenverbandes Westfalen-Lippe und Vor­sitzende des Kuratoriums der Sparkassenstiftung Kunstmuseum Münster, würdigte das Engagement des Picasso-Enkels: „Die Mitgliedschaft von Olivier Widmaier Picasso im Kuratorium der Stiftung ist ein besonderes Zeichen der Wertschätzung für die Arbeit des von der Sparkassen­organisation getragenen Museums und nicht zuletzt eine wertvolle Unter­stützung der Arbeit des Gremiums.

„Mit Olivier Widmaier Picasso unterstützt uns eines der charismatischsten Mitglieder der Picasso-Familie.“
Prof. Dr. Markus Müller, Direktor des Kunstmuseums Pablo Picasso Münster

Chagall-Ausstellung führt zu Besucheransturm

Die Ausstellung „Marc Chagall – Der wache Träumer“ hat sich als wahrer Publikumsmagnet erwiesen. Vom 13. Oktober 2018 bis zum 20. Januar 2019 kamen mehr als 58.000 Besucher in das Picasso-Museum. Damit schaffte es die Schau auf Platz drei der meistbesuchten Ausstellungen des Hauses. Die Besucher mussten oftmals vor dem Museum Schlange stehen, es gab mehr als 700 Führungen, 112 Besuche von Schulklassen sowie eine hervorragend angenommene Vortragsreihe. Um dem Ansturm der Interessierten gerecht zu werden, musste das Museum sogar zeitweise sein Team aufstocken und die Öffnungszeiten erweitern.

Mit rund 120 Gemälden, kolorierten Zeichnungen und farbigen Grafiken – darunter Leihgaben aus dem Centre Pompidou in Paris, dem Musée Cantini in Marseille sowie zahlreiche selten gezeigte Werke aus Privat­besitz – tauchte die Ausstellung tief in Chagalls Traumwelt ein und spürte zugleich seinen Inspirations­quellen in der realen Welt nach. „Die Bilder von Marc Chagall haben Weltgeltung. Ich freue mich, dass die Sparkassen in Westfalen-Lippe dazu bei­getragen haben, diese hoch­karätige Ausstellung in die Region zu holen“, sagte Prof. Dr. Liane Buchholz, Präsidentin des Sparkassen­verbandes Westfalen-Lippe.

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„Von den Schrecken des Krieges zur Friedenstaube“

Fünf münsterische Museen haben unter dem Motto „Frieden – Von der Antike bis heute“ einen gemein­samen Beitrag zum Europäischen Kultur­erbe­jahr 2018 geleistet. An der Ausstellungs­kooperation rund um Bilder, Symbole, Gesten und Rituale des Friedens beteiligte sich das Picasso-Museum mit der Schau „Von den Schrecken des Krieges zur Friedenstaube“. Vom 28. April bis zum 2. September widmete sich die Ausstellung der künst­lerischen Auseinandersetzung Pablo Picassos mit dem Thema Krieg, seinem Engagement für den Frieden und der bewegten Rezeptions­geschichte seiner Werke – mit rund 60 Exponaten aus euro­päischen musealen Sammlungen, darunter Gemälde, Skulpturen und Grafiken.

Weitere an der Ausstellungskooperation beteiligte Partner waren das LWL-Museum für Kunst und Kultur, das Archäologische Museum der Westfälischen Wilhelms-Universität, das Bistum Münster und das Stadtmuseum Münster. Bundespräsident Dr. Frank-Walter Steinmeier war Schirmherr der Ausstellungskooperation.


Prof. Dr. Liane Buchholz, Präsidentin des Sparkassenverbandes Westfalen-Lippe und Kuratoriumsvorsitzende der Sparkassenstiftung Kunstmuseum Münster, Sammlerehepaar Walter und Brigitte Kames, Andrea Hagemann, Kaufmännische Leiterin des Picasso-Museums, und Museumsleiter Prof. Dr. Markus Müller mit der Lithografie „Honoré Daumier“ (1862) (Foto: © Jürgen Peperhowe)
Schenkung von Daumier-Werken ergänzt den Museumsbestand

Bedeutsamen Zuwachs hat das Picasso-Museum im September 2018 dank einer Schenkung des Münchner Sammler-Ehepaars Walter und Brigitte Kames erhalten: Sie umfasst insgesamt 400 Kunstwerke des berühmten Malers, Bildhauers und Grafikers Honoré Daumier (1808 – 1879). Als Beobachter und Karikaturist des Pariser Alltagslebens im 19. Jahrhundert vermittelte Daumier in seinen Bildern direkte Einblicke in das politische und bürgerliche Tagesgeschehen sowie die unterschiedlichen sozialen Milieus. Die Schenkung besteht aus 331 Bildern des Malers und 69 Karikaturen französischer Künstler, die Zeitgenossen Daumiers waren.

Das Ehepaar Kames war auf das Picasso-Museum aufgrund der Ausstellungspolitik und des Sammlungsschwerpunkts aufmerksam geworden und zu der Überzeugung gelangt, dass das Museum die richtige Adresse für die Daumier-Sammlung sei, deren Wert sich auf eine sechsstellige Summe beläuft. Vom 2. Februar bis zum 28. April 2019 zeigte das Picasso-Museum unter dem Titel „Honoré Daumier – Die menschliche Komödie“ ausgewählte Grafiken. Die Ausstellung präsentierte Szenen zum politischen Zeitgeschehen, Blätter aus den beliebten Serien der „Bänker“ und „Juristen“ sowie die Grafikfolge „Antike Geschichte“.


Jubiläumsjahr 2020 wirft seine Schatten voraus

Zu den weiteren Höhepunkten, die im Picasso-Museum für das Jahr 2019 geplant sind, zählt die Ausstellung „Durch das Licht – Abstraktion in Frankreich“. Sie steht (vom 11. Mai bis zum 29. September) ganz im Zeichen der abstrakten Malerei und widmet sich Künstlern wie Jean Bazaine, Roger Bissière, Alfred Manessier, Elvire Jan, Gustave Singier und Joan le Moal. Diese rangen in den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg in Frankreich um eine völlig neue Bildsprache, die die gegenständliche Welt radikal hinter sich ließ.

Mit der Ausstellung „Im Rausch der Farbe – Von Gauguin bis Matisse. Meisterwerke aus dem Musée d’Art moderne de Troyes“ erreicht das Programm dann im Herbst 2019 seinen Höhepunkt. Das Picasso-Museum präsentiert in der Schau ab dem 12. Oktober rund 70 Gemälde von Malern wie Henri Matisse, Paul Gauguin, André Derain, Georges Braque, Kees van Dongen, Maurice de Vlaminck und Othon Friesz. Schirmherr der Ausstellung ist der französische Kulturminister Franck Riester. Die bis in den Januar 2020 zu sehende Präsentation mit einzigartigen Werken aus Frankreich bildet einen fulminanten Auftakt für das Jubiläumsjahr des Picasso-Museums. Denn 2020 kann bereits das 20-jährige Bestehen des Museum gefeiert werden – und diese einzigartige Erfolgsgeschichte soll in jedem Fall mit weiteren Ausstellungserfolgen gewürdigt werden.